Vibratoren und ihre Vibrationen

Meine Freundinnen, die allermeisten Toy-Bloggerinnen, denen ich folge und ich sind uns im Hinblick auf Vibratoren in Einem einig: nur grobe Vibrationen sind gute Vibrationen! D.h. wenn es satt aus der Tiefe des Vibrators heraufrumpelt, finden unsere Klitorides, dass die Welt in Ordnung sei und gleich ganz wundervoll zu werden verspreche.

Allerdings habe ich mir von einer Sexspielzeug -Fachverkäuferin sagen lassen, dass es Menschen geben soll – und natürlich gibt es die, sonst gäbe es ja die entsprechenden Vibratoren nicht – die feine Vibrationen, welche eher ein Summen denn eine Rumpeln sind, mehr zu schätzen wissen als grobe. Solche Vibrationen fühlen sich eher kribbelig an und im Gegensatz zu den rumpeligen lassen sich einzelne Ausschläge kaum oder gar nicht differenzieren. Die Vibrationen erwecken den Anschein, als gingen sie von der Oberfläche der Vibratoren aus.

Will man also aus der schier unendlichen Anzahl von Vibratoren einen passenden Spielgefährten auswählen, sind Frequenz und Amplitude/Ausschlag zu beachten. Die Frequenz ist natürlich abhängig von der Drehzahl des Motors. Der Ausschlag wiederum ist abhängig einerseits von dem Gewicht, das rotiert, andererseits von der Geschwindigkeit, mit der es rotiert. Mit dem untenstehenden Filmchen möchte ich die Unterschiede verdeutlichen, denn ich habe bei meinem letzten Testbericht festgestellt, dass es sehr schwer ist, Vibrationen knapp und verständlich zu beschreiben.

Vibrationen lassen sich im Wasser recht gut veranschaulichen und ich habe dafür 5 unterschiedliche Vibratoren herangezogen. Je gröber die Ausschläge sind, desto höher sind die Wellen, die sie schlagen. Je höher die Frequenz ist, desto kleiner sind die Abstände zwischen den einzelnen Wellen.

 

Die verwendeten Vibratoren im Einzelnen
Vibrator von Vibe Therapy, Flexire, Vibration, test
Stufe 3 von 3

1. Vibe Therapy – Flexire: Die Frequenz ist sehr hoch, die Ausschläge sehr gering, so dass man kaum etwas sieht. Verursacht ganz schnell, dass die Hand/Vulva kribbelt und oberflächlich taub wird. Das Geräusch ist mit einer ziemlich lauten Stubenfiege vergleichbar. (2 x AAA)

 

 

Vibrator Rocks off, RO-80mm, Vibration, test
Stufe 1 von 1

2. Tantus-Bullet; vergleichbar mit Rocks Off – RO-80mm: ebenfalls ein sehr stubenfliegenartig-hektischer Sound, geht ein wenig in Richtung Rasierer. Der Ausschlag ist nicht ganz so fein und er fühlt sich stärker an als der Flexire und ein bißchen britzelig, wenn man ihn anfasst oder auflegt. (1 x Lady-N)

 

 

 

Vibrator, Lelo, mona 2, Vibration, test
ca. Stufe 5 von 10

3. Lelo – Mona 2: Die Vibrationen sind grob und relativ schwer. Der Klang vergleichsweise ruhig und tief. Ein Taubheitsgefühl tritt langsamer auf. Für mich endlich stark genug, um ohne weiteres Zutun in weniger als 5 min über die Klitoris zu kommen. (Akku)

 

 

We Vibe, tango, Vibrator, vibration, test
Stufe 1 von 4

4. We Vibe – Tango: noch einen Zacken kräftiger, satter und “klopfender” als der Mona 2. (Akku)

 

 

 

Magic wand, vibrator, hitachi, test, Vibration, vibrator
Stufe 1 von 2

5. Magic Wand Original((Vibratex/Hitachi): (habe ihn in ein Kondom gepackt, weil er nicht wasserdicht ist; Stufe II plempert mir das Zimmer endgültig voll, weshalb ich am Ende einen mißbilligenden Laut von mir gebe)) damit kann ich auf der ersten Stufe innerhalb einer oder zwei Minuten einen ziemlich heftigen Orgasmus über die Klitoris haben und es ist der stärkste Vibrator, den ich kenne. (netzbetrieben)

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